MEBAS 00027 im Werk Weihmannsfeld

Das Kieswerk der Firma Risch wurde durch HINZ Steuerungs-& Datentechnik in Zusammenarbeit mit Metso Minerals erstellt. Der Vorbesitzer und damalige Auftraggeber war die Firma Dömkes. Mit der Errichtung eines Betonwerkes in unmittelbarer Nähe zum Kieswerk wurde es nötig,mehr Leistung aus der bestehenden Anlage heraus zu holen.

Also genau das Richtige für MEBAS.

Zu Beginn wurde die Anlage über einen Eimerkettenbagger direkt beschickt, mit der Besonderheit, das ein Teil des Rohmaterialstroms über eine Stellklappe auf eine Zwischenhalde ausgetragen werden konnte.Das Rohmaterial gelangt nach der Umstellklappe auf eine Eindecker- Siebmaschine.Hier wird die Sand- Körnungstrennung vorgenommen. Der Sand gelangt in den Allflux der Firma Allmineral. Im Allflux werden die Feinsandanteile ausgeschwemmt und über ein Entwässerungssieb mit nachgeschalteten Förderband ausgehaldet. Der Sand 0-2 mm gelangt über Ventilausträge des Allflux in ein Entwässerungsschöpfrad und von da aus über ein Haldenband auf die Produkthalde.Die Körnung gelangt auf den Alljig der Firma Allmineral um Leichtstoffe auszuscheiden. Danach auf eine Dreidecker- Siebmaschine zur Klassirung in die Fraktionen 2-8 mm, 8-16 mm und 16- 32 mm.

MEBAS misst die Belastung der einzelnen Maschinen, wobei beim Alljig die Besonderheit gegeben ist, dass hier die Geschwindigkeit der Austragsschleuse gemesssen und daraus eine Maschinenauslastung abgeleitet wird. MEBAS regelt nach diesen Maschinenauslastungswerten die zuvor genannte Umstellklappe und leitet das Überschussmaterial auf die Zwischenhalde.

Im Jahr 2007 wurde die Anlage mit einer Rohkieshalde versehen. Hier sind 4 Abzugeinrichtungen installiert worden, so das MEBAS nun die Aufgabeleistung über diese Dosierbandkombinationen regelt.

Auch hier hat sich der Einsatz von MEBAS gelohnt und es wurde eine Leistungssteigerung von 30% erzielt.